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TUKI Bühne

!ver-rückt! Versuche zu Chaos Fliegen und Maschinen
nächste Termine: 19.- 21. Juli 2022 10 Uhr Schaubude Berlin
Szenenfoto ver-rückt Foto: Lukas Papierak
Szenenfoto ver-rückt Foto: Lukas Papierak
Szenenfoto ver-rückt Foto: Jara López
Szenenfoto ver-rückt Foto: Lukas Papierak
Szenenfoto ver-rückt Foto: Lukas Papierak

»TUKI Bühne stellt den Produktionsprozess von Kindertheater als eine gemeinschaftliche Arbeit zwischen Kita-Kindern und Theatermacher*innen auf: 
Über sechs bis acht Monate begleitet ein Künstlerteam die ästhetisch-forschenden Suchbewegungen und …

»TUKI Bühne stellt den Produktionsprozess von Kindertheater als eine gemeinschaftliche Arbeit zwischen Kita-Kindern und Theatermacher*innen auf: 
Über sechs bis acht Monate begleitet ein Künstlerteam die ästhetisch-forschenden Suchbewegungen und Fragestellungen der Kinder in ihren Kitas, nimmt die kreativen Impulse und Ideen auf und schöpft aus diesem Material, um Bühnenstücke für das junge Publikum zu entwickeln.« (Quelle: tuki-berlin.de)


!ver-rückt! Versuche zu Chaos Fliegen und Maschinen
Eine ForscherTheater-Produktion der Schaubude Berlin mit TUKI Bühne

Die Inszenierung „¡ver-rückt!“ zeigt unterschiedliche Versuche, sich der kindlichen Perspektive im Moment der Aufführung anzunähern und hierfür eine künstlerische Übersetzung zu finden.

Der inszenierungsbegleitende Workshop «Das Chaos danach…« wird zu den aktuellen Spielterminen für jeweils eine Gruppe angeboten. Anmeldung erbeten!

Trailer
  • Chaos, Fliegen und Maschinen
  • Sensibilisierung und Stärkung der Sinneswahrnehmung
  • Assoziatives Denken
  • Körper, Objekte, Bilder
  • die Frage: Was ist Theater?

Performative Forschung auf offener Bühne

Die Arbeit an der Inszenierung »¡ver-rückt!« begann mit einem einjährigen Forschungsprozess, den das Inszenierungsteam mit Kindern des Berliner Kindergartens Pfiffikus durchführte. In gemeinsamen Forschungsreisen wurden Dinge und Materialien auf ihre (abstrakten) Eigenschaften untersucht: Sie wurden zerlegt, zerschmettert, miteinander montiert, zerrissen, neu zusammengeklebt, verbrannt. Es wurde mit den Überresten experimentiert und wieder verworfen, es wurden eigene Kaputt-Sounds komponiert sowie Strukturen einer kaputten Glasscheibe oder eines zusammengeknüllten Papiers untersucht.

Forscherreise I Bauen einer Papierhöhle Foto: Susann Tamoszus

Gerade in Momenten, in denen sich das jeweilige Material mit seinen Eigenschaften scheinbar erschöpft hatte, entwickelten sich aus den Beobachtungen und Zustandsbeschreibungen der Kinder neue Fragestellungen – und schließlich entstanden die Themen Chaos, Fliegen und Maschinen. Dazu entwickelten die jungen Forscher*innen eine Reihe von Fragen, die später als Materialpool für den Produktionsprozess dienten:

  • Aus wie vielen Teilen besteht eigentlich eine Fliege?
  • Sind Fliegen kleine Maschinen?
  • Kann etwas ordentlich brechen?
  • Wie klingt kaputt? Chaotisch oder auch ein bisschen schön?

Projektion eines hybriden Insekts mit einer Taschenlampe Foto: Susann Tamoszus

Zur Forschung im Vorfeld der Stückentwicklung siehe auch den Blog-Beitrag auf theaterderdinge.com “Is it possible to break something properly?” On ¡CA-RAZY! and artistic research with children.

Forscher*innen-Team:
Alpha A. Kartsaki / Franziska Burnay Pereira Gonzalo Barahona / Susann Tamoszus und Erzieherinnen der Kita Pfiffikus in Pankow

ver-rückt Team:
Spiel/Sound/Livezeichnung/Animation:
Alpha A. Kartsaki / Stefano Trambusti
Licht und Ton: Paul Friedrich/Robert Strob
Bühne: Michaela Muchina
Ausstattung: Gonzalo Barahona Dramaturgie: Susann Tamoszus
Regie: Franziska Burany Pereira

Leitung TUKI-Bühne: Renate Breitig



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