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Wohl dem, der keine Heimat hat

Eine Begegnung mit Hannah Arendt
  • Annika Schaper, Berlin
  • Dauer 70 Minuten
  • in deutscher Lautsprache
  • solidarisch 25,00 € | regulär 18,00 € | ermäßigt 12,00 €
  • Figurentheater

© Sven Tillmann

Hannah Arendt schreibt ein Märchen. Hannah Arendt? Ein Märchen? Die berühmte rauchende Denkerin, die scharfsinnige politische Theoretikerin? Wir waren überrascht. Und berührt. Gemeinsam mit der Hauptfigur des Märchens, einem Gänse hütenden Mädchen, begibt sich das Publikum auf eine Entdeckungsreise durch…

Hannah Arendt schreibt ein Märchen. Hannah Arendt? Ein Märchen? Die berühmte rauchende Denkerin, die scharfsinnige politische Theoretikerin?

Wir waren überrascht. Und berührt.

Gemeinsam mit der Hauptfigur des Märchens, einem Gänse hütenden Mädchen, begibt sich das Publikum auf eine Entdeckungsreise durch Hannah Arendts Welt. An ihrem Schreibtisch werden Anekdoten aus ihrer Biografie entdeckt. Gedichte, Briefe und Zitate flattern durch den Raum. Und natürlich kommt auch Hannah Arendt selbst zu Wort.

Diese Inszenierung versucht sich einer Annäherung an Arendts umfangreichem Werk. Der Fokus liegt dabei auf der prägenden Erfahrung ihrer Emigration, Flucht und Heimatlosigkeit. Wie das Mädchen im Märchen war Hannah Arendt immer gezwungen, nach vorne zu schauen, weiterzugehen und weiterzusuchen. Was bedeutet es, die vertraute Heimat zu verlieren und wie ging Arendt damit um? Und was kann es heißen, dennoch ein »Jemand« in der Welt zu sein?

Die Inszenierung zeigt die Theoretikerin von ihrer poetischen Seite und ergründet Fragen, die bis heute nachhallen. Wie Hannah Arendt selbst, will auch diese Inszenierung ein Stück weit ‚verstehen‘.

Hinweise zur Barrierefreiheit: Informationen zur baulichen Barrierefreiheit des Spielorts finden Sie hier.

Termine

18.9. Fr

19.9. Sa

20.9. So

Konzept, Idee
Annika Schaper

Spiel
Robert Richter, Annika Schaper

Bau
Madita Kuhfuhs

Kostüm
Lena Peschke

Text
Almut Schäfer-Kubelka

Outside Eye
Sarah John

Spielplan
Archiv