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FIGURE IT OUT 2026

10. bis 13. September 2026
Treffen und Showcase für Figurentheater
Aesthetics of Access

»FIGURE IT OUT« wandert jährlich zwischen Berlin, Leipzig und Stuttgart und bietet eine Plattform für aktuelle Entwicklungen im Figurentheater. Die Ausgabe im September 2026 präsentiert Inszenierungen, die nach inklusiven Ausdrucksformen im Spiel mit Puppen und Objekten suchen und die Mittel…

»FIGURE IT OUT« wandert jährlich zwischen Berlin, Leipzig und Stuttgart und bietet eine Plattform für aktuelle Entwicklungen im Figurentheater. Die Ausgabe im September 2026 präsentiert Inszenierungen, die nach inklusiven Ausdrucksformen im Spiel mit Puppen und Objekten suchen und die Mittel der Barrierefreiheit in ihre Ästhetik integrieren: Neben Gastspielen aus Frankreich, Tschechien und Berlin wird »unsichtbar«, die neue Eigenproduktion der Schaubude Berlin für blinde, sehbehinderte und sehende Kinder ab 4 Jahren, zur Premiere kommen. Die Vorstellungen werden begleitet von Publikumsgesprächen, die einen tieferen Einblick in die jeweiligen Arbeitsmethoden geben. Ein Fachtag, der die ästhetischen Strategien und Erfahrungen der beteiligten Künstler*innen praktisch vorstellt, rundet das Programm ab.

Was ist das Festival »FIGURE IT OUT«?

Das Festival »FIGURE IT OUT« (gesprochen „Figör it aut“) findet jedes Jahr abwechselnd in Berlin, Leipzig und Stuttgart statt. „Figure it out“ bedeutet auf Deutsch: Finde es heraus.

Das Festival zeigt neue Ideen und Theaterstücke im Figurentheater.

Figurentheater bedeutet: Die Künstler*innen nutzen Puppen und Gegenstände in ihren Theaterstücken.

 

Wann findet das Festival statt?

Das Festival findet dieses Jahr vom 10. bis 13. September 2026 in Berlin statt.

 

Worum geht es bei dem Festival?

Bei dem Festival werden Aufführungen gezeigt, die viele Menschen erleben können. Auch blinde, sehbehinderte und Taube Menschen sollen die Stücke erleben können.

Die Künstler*innen nutzten hierfür inklusive Formate für ihre Theaterstücke.

Die Künstler*innen überlegen, wie sie Geschichten so erzählen und spielen können, dass niemand ausgeschlossen wird. Barrierefreiheit gehört dabei zum Stück dazu und ist ein wichtiger Teil der Kunst.

Dabei arbeiten Künstler*innen mit und ohne Behinderung zusammen. Sie lernen voneinander. Zusammen entwickeln sie neue Formate für die Bühne.

 

Programm

Was kannst du bei dem Festival erleben?

  • Es gibt Gastspiele aus Frankreich, Tschechien und Berlin.
  • Die Schaubude Berlin zeigt ihr neues Theaterstück: »unsichtbar – ein Ausflug in fünf Bilder«.
  • Das Stück ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet.
  • Es ist für blinde, sehbehinderte und sehende Kinder geeignet.
  • Nach den Vorstellungen gibt es Gespräche mit den Zuschauer*innen. Die Künstler*innen erklären dabei ihre Arbeit und stellen ihre Methoden vor.

Fachtag

Zusätzlich gibt es einen Tag für Fachleute. An diesem Tag erklären die Künstler*innen ihre Arbeitsweisen und erzählen über ihre Erfahrungen.

Informationen zur baulichen Barrierefreiheit der Schaubude finden Sie hier.

Informationen zur baulichen Barrierefreiheit des Podewil finden Sie hier.

Wir bieten ein Early Boarding bei den Vorstellungen »La Langue des Cygnes« und »Hrdinky?!« an. Early Boarding ist ein Angebot für Besucher*innen mit sichtbaren und nicht-sichtbaren Behinderungen. Es ermöglicht, den Saal zehn Minuten vor dem offiziellen Einlass zu betreten, sich auf die Situation einzustellen und einen geeigneten Sitzplatz zu finden.

Die Vorstellungen »Ein Loch ist meistens rund« und »unsichtbar« sind mit integrierter künstlerischer Audiodeskription.

Der Workshop »Wurzeln: Versuche mit dem Unsichtbaren« richtet sich an blinde, sehbehinderte und sehende Kolleg*innen.

Wir bieten einen Abholservice für blinde und sehbehinderte Menschen von den nächstgelegenen Bahnhöfen des öffentlichen Nahverkehrs an.

Wir bitten um Anmeldung für die Tastführungen und den Abholservice bis zum Vortag, 16:00 Uhr. Die Anmeldung erfolgt nach dem Ticketkauf per Mail an ticket@schaubude.berlin oder telefonisch unter 0049 30 4234314.

Die Mitnahme von Assistenzhunden ist selbstverständlich gestattet.

Die Vorstellungen »La Langue des Cygnes« und »Hrdinky?!« arbeiten mit Gebärdensprache. Eine DGS-Dolmetscherin ist vor und nach den Vorstellungen vor Ort, um Besucher*innen bei Bedarf zu unterstützen. Die Publikumsgespräche werden in DGS verdolmetscht, Fragen können in DGS gestellt werden.

Die Workshops »Krump with Signs« und »Communication without Words« richten sich an Taube und hörende Kolleg*innen.

Die Vorstellung »La Langue des Cygnes« wird auf Englisch und Deutsch übertitelt.

 

Tickets sind an unserer Kasse sowie in unserem Online-Shop erhältlich. Da die Website unseres Ticketanbieters nur begrenzt barrierefrei ist, besteht auch die Möglichkeit, Tickets sowie einen Rollstuhlplatz mit Begleitplatz telefonisch unter 030 4234314 oder per E-Mail an ticket@schaubude.berlin zu reservieren. Unser Ticketing ist ab 18.08.2026 von Dienstag bis Freitag täglich von 10 bis 13 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn erreichbar.

Programm
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