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Schaubude Berlin
Greifswalder Str. 81-84
ÖPNV
10405 Berlin
030 4234 314
»Greifswalder Straße«
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S8, S41/42 (Ring), S85
M4
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ZEA MAYS
- KMZ KOLLEKTIV, Berlin
- Dauer 70 Minuten
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in deutscher und spanischer Lautsprache mit englischen Übertitelnab 14
- Abend: solidarisch 25,00 € | regulär 18,00 € | ermäßigt 9,00 € | Vormittag: Schüler*innen 8,00 € | Schüler*innen mit JKS-Schein 7,00 € | Erwachsene solidarisch 15,00 € | regulär 10,00 € | ermäßigt 9,00 €
Multimedia Performance
Das KMZ KOLLEKTIV setzt sich künstlerisch und aktivistisch mit kolonialen Spuren, Raubkunst, Ernährung und Ökologie auseinander. In »ZEA MAYS« nimmt die für ihr dekoloniales Materialtheater bekannte Gruppe ein Korn unter die Lupe, das oft mit einem Kino-Snack und gelben Kolben assoziiert wird. Dabei spielt Mais als neue Nummer Eins der Weltgetreideernte eine wachsende Rolle. Das ursprünglich aus Mexiko stammende “Wunderkorn” wird hauptsächlich als Tierfutter und in Biogasanlagen verwendet, steckt aber auch in vielen Produkten unseres täglichen Lebens: in Nahrungsmitteln, Einweggeschirr, Verpackungsmaterial, in T-Shirts und im Tank.
Die vier Performer*innen verfolgen diese erstaunlich wandelbare Pflanze vom Schöpfungsmythos der Maya über seine globale Verbreitung seit der Kolonialisierung, den Monsanto/Bayer-Genmais-Skandal bis zu seiner Reimplantierung nach indiginen Anbaumethoden auf Berliner Böden und Bühnen. Mit Live-Sound, Kameras und Popcorn-Maschinen beleuchtet »ZEA MAYS« globale Ernährungsketten und fordert ein ökologisches Denken ein: Eat local, act global!
Hinweise zur Barrierefreiheit: Informationen zur baulichen Barrierefreiheit des Spielorts finden Sie hier.
Termine
4.12. Do
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20:00
5.12. Fr
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11:00
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20:00
6.12. Sa
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20:00
7.12. So
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19:00
Spiel
Antonio Cerezo, Yahima Piedra Cordova, Daniela del Pomar, Laia Rica
Text, Regie
Team
Szenografie, Lichtdesign
Catalina Fernandez
Musik
Yahima Piedra Cordova
Kostüme
Anne Buffetrille
Dramaturgische Beratung
Katharina von Wilcke
Outside Eye
Javier Rojas Trejo
Produktionsleitung
ehrliche arbeit freies Kulturbüro
Produktionsassistenz
Alejandra Atalah
Koproduktion mit
Theater RAMPE Stuttgart
Gefördert von
Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Bezirksamt für Weiterbildung und Kultur Pankow – FB Kunst und Kultur
Unterstützt von
Schaubude Berlin