{"version":"1.0","provider_name":"Schaubude Berlin","provider_url":"https:\/\/schaubude.berlin\/de\/","author_name":"Stella Schimmele","author_url":"https:\/\/schaubude.berlin\/de\/news\/author\/stella-schimmele\/","title":"Positionen zur Wahl des 20. Berliner Abgeordnetenhaus 2026 &#8212; Schaubude Berlin","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"geLct8xzD3\"><a href=\"https:\/\/schaubude.berlin\/de\/news\/positionen-zur-wahl-des-20-berliner-abgeordnetenhaus-2026\/\">Positionen zur Wahl des 20. Berliner Abgeordnetenhaus 2026<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/schaubude.berlin\/de\/news\/positionen-zur-wahl-des-20-berliner-abgeordnetenhaus-2026\/embed\/#?secret=geLct8xzD3\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;Positionen zur Wahl des 20. 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This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/schaubude.berlin\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>\n","description":"Der Arbeitskreis der Berliner Kinder- und Jugendtheater hat ein Positionspapier zur Wahl des 20. Berliner Abgeordnetenhaus 2026 erarbeitet, das konkrete Forderungen an die Politik formuliert und von zahlreichen Theatern, K\u00fcnstler*innen und Initiativen unterst\u00fctzt wird. Positionen des Arbeitskreises Berliner Kinder- und Jugendtheater zur Wahl des 20. Berliner Abgeordnetenhaus 2026 Berlin, 15.03.2026 Sehr geehrte Kandidat*innen, liebe Parteien, wir freuen uns \u00fcber die politische Aufmerksamkeit und die partei\u00fcbergreifende Wertsch\u00e4tzung, die das Kinder- und Jugendtheater in den vergangenen Legislaturen erfahren hat. Das ist ein wichtiges Zeichen f\u00fcr unsere Stadt, in der 635.520 Berliner*innen im Jahr 2025 unter 18 Jahre alt waren und damit 16% der Gesamtbev\u00f6lkerung Berlins stellten. Unsere Aufgaben, Resonanzr\u00e4ume f\u00fcr Kinder und Jugendliche zu \u00f6ffnen, kulturelle Teilhabe kontinuierlich auszubauen und gemeinschaftliches Zusammenleben zu erproben, sind wichtiger denn je: Die multiplen Krisen unserer Zeit pr\u00e4gen das Aufwachsen unseres Publikums und stellen es vor enorme Herausforderungen. Dabei sind Kinder und Jugendliche in der Minderheit und machen immer wieder die Erfahrung, dass ihre Stimmen im politischen und gesellschaftlichen Raum nicht oder nur unzureichend geh\u00f6rt werden. So schwindet das Vertrauen junger Menschen in demokratische Prozesse und Institutionen in be\u00e4ngstigendem Umfang. Um Kinder und Jugendliche dabei zu unterst\u00fctzen, die aktuellen Krisen zu verarbeiten und gest\u00e4rkt zu bestehen, brauchen ihre Theater, Einrichtungen und Gruppen eine stabile Basis und m\u00fcssen in ihrer Vielfalt erhalten, gest\u00e4rkt und ausgebaut werden. Zwar wurde Theater f\u00fcr junges Publikum als kulturpolitische Schwerpunktsetzung von der Haushaltskonsolidierung weniger schwer getroffen, die strukturelle Unterfinanzierung im Vergleich zum Theater f\u00fcr Erwachsene bleibt aber bestehen. Inflation, steigende Tarife und Honoraruntergrenzen haben selbst bei gleichbleibenden Zuwendungsh\u00f6hen f\u00fcr eine Reduktion des Angebots gesorgt. Wir schaffen Zug\u00e4nge: Wir sind der Erstkontakt mit Theater. Wir arbeiten an der Schnittstelle zwischen Kunst, gesellschaftlicher Teilhabe und kultureller Bildung. Publikum von morgen gibt es nur, wenn es wohnortnahe Angebote gibt: Daf\u00fcr schaffen wir mit unseren vielf\u00e4ltigen Gr\u00f6\u00dfen, Rechtsformen und Strukturen in allen Bezirken Berlins kulturelle Erlebnisse f\u00fcr junges Publikum. Diese Vielfalt ist eine St\u00e4rke der Berliner Kinder- und Jugendtheaterszene und in ihrer Komplexit\u00e4t gleichzeitig eine Herausforderung f\u00fcr das F\u00f6rdersystem. Wir sind das Theater von morgen: Das Kinder- und Jugendtheater ist besonders innovativ und zeichnet sich durch eine Vielfalt an Erz\u00e4hlformen, \u00c4sthetiken und Themen aus. In puncto Diversit\u00e4t, Partizipation und Inklusion ist es oftmals beispielgebender Vorreiter. Die Kinder- und Jugendtheater sind zudem unverzichtbar f\u00fcr den k\u00fcnstlerischen Nachwuchs. Wir praktizieren Partizipation: In unseren vermittelnden und partizipativen Formaten erm\u00f6glichen wir Selbstwirksamkeit. Eigenes k\u00fcnstlerisches Schaffen und Reflektieren ist f\u00fcr Kinder und Jugendliche entscheidend, da es Selbstbewusstsein, soziale Kompetenzen (Empathie, Teamwork) und demokratisches Handeln durch Mitbestimmung f\u00f6rdert. Partizipation erm\u00f6glicht kreative Selbstentfaltung, st\u00e4rkt die Identifikation mit Kunst\/Kultur und verwandelt junge Menschen von passiv Zuschauenden zu aktiv Gestaltenden. Wir arbeiten nachhaltig: Kinder- und Jugendtheater spielen in der Regel Repertoire. Viele St\u00fccke bleiben jahrelang im Programm. Das ist extrem nachhaltig, spiegelt sich aber nicht in unseren Budgets: Den meisten H\u00e4usern ist es nicht m\u00f6glich, die Honoraruntergrenzen einzuhalten, sobald Produktionsf\u00f6rderungen auslaufen und die Vorstellungskosten aus den eigenen Mitteln bestritten werden m\u00fcssen. In einer immer teurer werdenden Stadt f\u00fchrt dies zu immer weniger Vorstellungen. In unserem Publikum zeigt sich die Vielfalt der Berliner Stadtgesellschaft: Wir arbeiten partnerschaftlich mit Schulen, Kitas und anderen Bildungseinrichtungen und erreichen so mit unseren Vorstellungen Kinder und Jugendliche aller gesellschaftlichen Gruppen, unabh\u00e4ngig vom Bildungshintergrund und vom Geldbeutel der Eltern. Anders als Kulturinstitutionen f\u00fcr erwachsenes Publikum k\u00f6nnen wir daher aber Finanzierungsl\u00fccken nicht \u00fcber erh\u00f6hte Eintrittspreise ausgleichen: Bereits jetzt ist jedes vierte Kind in Berlin von Armut bedroht und schon eine geringe Erh\u00f6hung w\u00fcrde bedeuten, dass Eltern ihre Kinder eher krankmelden, als sie zum Theaterbesuch zu schicken. Wir fordern: Kinder und Jugendliche m\u00fcssen in der Kulturagenda 2035 von Anfang an mitgedacht werden. Die St\u00e4rkung der Kinder- und Jugendtheater muss eine Schwerpunktsetzung in den kulturpolitischen Programmen der demokratischen Parteien und im zu verhandelnden Koalitionsvertrag bleiben. Theater und Tanz f\u00fcr junges Publikum muss dieselben Produktionsbedingungen und Mittel wie Theater f\u00fcr erwachsenes Publikum erhalten. Kinder- und Jugendtheater m\u00fcssen in die Lage versetzt werden, Tarif- und Honorarverordnungen bzw. Honorarunter-grenzen konsequent einhalten zu k\u00f6nnen. Daf\u00fcr braucht es eine Erh\u00f6hung der Mittel. Bestehende R\u00e4ume m\u00fcssen gesichert, dezentrale Spiel-, Produktions- und Auff\u00fchrungsst\u00e4tten weiter ausgebaut werden. Der Etat des JugendKulturServices muss erh\u00f6ht werden, um Theaterbesuche f\u00fcr Schulen und Kitas bezahlbar zu halten und damit zu erm\u00f6glichen. Insbesondere die Freikartenregelung f\u00fcr Begleitpersonen sowie die Besucher*innenf\u00f6rderung von derzeit nur 2 \u20ac pro Ticket m\u00fcssen dringend an die real gestiegenen Ticketpreise angepasst werden. F\u00fcr Kontinuit\u00e4t und eine angemessene Gr\u00f6\u00dfe des Angebots f\u00fcr Kinder und Jugendliche muss eine gr\u00f6\u00dfere Unabh\u00e4ngigkeit der k\u00fcnstlerischen Arbeit von Drittmitteln, eine anteilige Ber\u00fccksichtigung des Kinder- und Jugendtheaters bei F\u00f6rderentscheidungen in allen verf\u00fcgbaren Instrumenten sowie eine einfachere bzw. unb\u00fcrokratische Drittmittelbeantragung und -bewirtschaftung erreicht werden. Der Arbeitskreis der Berliner Kinder- und Jugendtheater bietet der Kultur- und Bildungsverwaltung als auch dem Parlament mit seinen entsprechenden Aussch\u00fcssen strategische und praxis- orientierte Beratung f\u00fcr die Sicherung des Theaterangebots f\u00fcr junge Berliner*innen. Wir freuen uns auf den Austausch und die gemeinsame Arbeit und senden Ihnen die besten W\u00fcnsche f\u00fcr die Wahl! F\u00fcr den Arbeitskreis der Berliner Kinder- und Jugendtheater: Atze Musiktheater; Thomas Sutter, Katja Dittmann Das Weite Theater; Bj\u00f6rn Langhans Grips Theater; Natalie Driemeyer, Thomas Keller, Winfried Tobias, Jutta Brinkschulte Figurentheater, Ute Kahmann Junges Tanzhaus Berlin; Livia Patrizi Schaubude Berlin; Tim Sandweg Theater an der Parkaue \u2013 Junges Staatstheater Berlin; Christina Schulz, Alexander Riemenschneider Theater Jaro; Katja Behounek-P\u00f6lzer, Martin P\u00f6lzer Theater Morgenstern; Pascale Senn Koch, Daniel Koch Theater o.N.; Dagmar Domr\u00f6s, Doreen Markert, Vera Strobel Theater Strahl; Anna Vera Kelle, Karen Giese, Matthias Kelle Die folgenden Initiativen, Theater und K\u00fcnstler*innen unterst\u00fctzen dieses Schreiben: alpha kartsaki - Musiker*in und Performer*in Arbeitskreis Ost der Kinder - und Jugendtheater Deutschlands Artisanen - Stefan Spitzer und Inga Schmidt ASSITEJ e.V. - Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Assitej Deutschland Anna Eitzeroth Bridge Markland Brotfabrik B\u00fchne - B\u00fchnenleitung Stefan Krei\u00dfig Ensemble Steinitz &amp; Kollin und rubarb dance &amp; art - Barbara Steinitz Erz\u00e4hlTheater - Sabine Kolbe FELD Theater f\u00fcr junges Publikum - Gabi dan Droste Figurentheater Grash\u00fcpfer - Alessia Ludovici Figurentheater Kaufmann &amp; Co. Fliegendes Theater - Peggy Anders, Edelgard Hansen, Rudolf Schmid, Julia de Boor, Wolfgang Schneller, Ulrike Winkelmann florsch\u00fctz &amp; d\u00f6hnert Franziska Dittrich \u2013 Puppenspielerin Future Move e. V. Max Howitz Josephine Hock - freie Puppenspielerin JugendKulturService - Kathrin V\u00f6lker-Krause, Gunnar G\u00fcldner KJTZ Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland - Leitung Meike Fechner Kranewit Theater - Kristina Feix &amp; Team LAFT - Landesverband freie darstellende K\u00fcnste Berlin e. V. - f\u00fcr den Vorstand: Ute Kahmann Landesverband Berlin des Deutschen B\u00fchnenvereins - f\u00fcr den Vorstand: Thomas Fehrle Puppen etc. - Christiane Klatt PURPLE - Internationales Tanzfestival f\u00fcr junges Publikum - Canan Erek, Inge Zysk Rat f\u00fcr die K\u00fcnste Berlin Sarah Mehlfeld - Performing Arts &amp; Regie Sch\u00e4fer-Thieme Produktionen - Veronika Thieme Schlossplatztheater - Birgit Grimm supermanwoman* - Wiebke Alphei TangramKollektiv THEATER COUTURIER - Martina Couturier Theater Expedition Metropolis - Paolo Grazzi, Stefan Paul Trzeciok Ensemble Steinitz &amp; Kollin und rubarb dance &amp; art - Barbara Steinitz Theater Rafael Zwischenraum - Ralf L\u00fccke Theater Remise, freie Produktionsst\u00e4tte f\u00fcr zeitgen\u00f6ssisches Puppenspiel, Theater und Musik Theater Susi Claus Theater Sylvia Barth Theaterfenster - Esther Nicklas TheaterFusion - Susanne Olbrich TheaterGeist - Annegret Geist TUKI Theater &amp; Kita, Programmleitung Isabel Feifel Turbo Pascal GbR - f\u00fcr Turbo Pascal: Angela Loer, Eva Plischke, Frank Oberh\u00e4usser, Friedrich Greiling, Janina Janke","thumbnail_url":"https:\/\/schaubude.berlin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/schaubude_orgalogo.png","thumbnail_width":1200,"thumbnail_height":675}