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Kaffee mit Zucker?

  • Laia RiCa, Berlin/El Salvador
  • Dauer 60 Minuten
  • Erw. 16,50€ | ermäßigt 11,50€
  • Materialperformance und biografisches Dokumentartheater

Peter van Heesen
Pablo Hassmann
Pablo Hassmann
Pablo Hassmann
Pablo Hassmann
Peter van Heesen

In »Kaffee mit Zucker?« bestimmen die beiden Materialien Kaffee und Zucker in ihren unterschiedlichsten Aggregatzuständen die Bühne. Von ihnen ausgehend, wird die deutsche Einwanderungsgeschichte in Mittelamerika und ihre kolonialen Kontinuitäten …

In »Kaffee mit Zucker?« bestimmen die beiden Materialien Kaffee und Zucker in ihren unterschiedlichsten Aggregatzuständen die Bühne. Von ihnen ausgehend, wird die deutsche Einwanderungsgeschichte in Mittelamerika und ihre kolonialen Kontinuitäten verhandelt. Aus Kaffeebohnen und Zuckerwatte, aus biografischem Material und historischen Quellen, aus Video-Fragmenten und Live-Musik entsteht eine bildstarke, inhaltlich dichte und sinnliche Inszenierung.

Die Inszenierung gewann 2021 den Fritz-Wortelmann-Preis für Figurentheater in der Kategorie Professioneller Nachwuchs. In der Begründung der Jury heißt es:

»Schicht für Schicht legt uns die Performance globale Geschichte frei. Material, mit dem wir täglich zu tun haben, wird zur politischen Angelegenheit. … Die Montage der Mittel und Materialien berührt sinnlich und bewegt intellektuell. … Das ist technisch hervorragend gearbeitet und wirkt lange nach.«

Zum historischen Hintergrund ist auf dem Schaubude-Blog Laia RiCas Artikel »Deutsche koloniale Spuren in Mittelamerika« nachzulesen.

Die Reservierung der Vorstellungen am 18.2. um 11:00 Uhr ist Schulgruppen vorbehalten unter ticket@schaubude.berlin oder 030 4234314.

Hinweis zur Barrierefreiheit:
In der Produktion werden Kaffeebohnen eingesetzt und Kaffee gekocht, sodass es zu einer starken Geruchsentwicklung kommt. Es wird mit großformatigen, teilweise flackernden Videoprojektionen, lauter Musik und Stroboskoplicht gearbeitet. Es kommen Ausschnitte aus dem Film »Die Zivilisationsbringer« vor, in denen rassistische Begriffe fallen und diskriminierende Sprache benutzt wird.

Termine

17.2. Do

18.2. Fr

19.2. Sa

20.2. So

Konzept, Text, Spiel, Produktionsmanagement
Laia RiCa

Live-Musik
Y
ahima Piedra

Dramaturgie, Außenblick
Antonio Cerezo

Video
Daniela del Pomar

Videodramaturgie
Leicy Valenzuela

Bühnenbild
Marian Nketiah

Lichtdesign
Vanessa Farfán

Gefördert von
Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Recherche unterstützt von
Fidena Residenz, Fonds Darstellende Künste aus den Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Residenz Schloss Bröllin

www.laiarica.com

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