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Forschungsresidenz

Seit 2016 vergibt die Schaubude Berlin jeweils im Sommer eine vierwöchige Forschungsresidenz zur Untersuchung der Effekte der digitalen Transformation. Das Programm richtet sich an künstlerische Teams von zwei bis vier Personen, unter denen mindestens eine Person professionell schwerpunktmäßig in der Darstellenden Kunst arbeiten und in bisherigen Arbeiten Puppen, Figuren, Objekte oder Animationsformen neuer Medien eingesetzt haben muss.

Die Schaubies, Forschungsresidenz 2020 zur Poesie von Algorithmen
das REBELL_boy, Forschungsresidenz 2017
Forschungsresidenz CLIPPY EMBODIED 2019, Foto: Silke Haueiss
2016: Augmented Stage

Die Residenz versteht sich als Forschungslabor. Wir stellen Räumlichkeiten, Technik, Gästewohnung und ein Mentoring zur Verfügung. Das Research-Vorhaben muss nicht Bestandteil einer geplanten Produktion sein und verpflichtet nicht zu einer Premiere. Vielmehr ist es Ziel der Residenz, der Gruppe einen Ort zu bieten, um an künstlerischen Ideen zu forschen, neue Formen auszuprobieren und Möglichkeiten neuer Kollaborationen zu entwickeln.

Die Forschungsresidenz 2020 fand vom 13. Juli bis 9. August statt und ging an die Künstler*innen Friederike Schmidt-Colinet, Robert Läßig, Li Lorian und Carlos Franke. Das Team hat im Sommer unter dem Titel »Mechanismen der (V)erkennung« zum poetischen Potenzial in Erkennungsmechanismen von Algorithmen geforscht.

Was passiert, wenn wir die Wahrnehmungsmöglichkeiten eines Computers ernstnehmen? Welche neue Welten kann ein Algorithmus erzeugen? Was für Gedichte kann er hervorbringen und was haben wir eigentlich von alldem?

Um diese und weitere Fragen zu erforschen, verglich das Künstler*innen-Team Friederike Schmidt-Colinet, Robert Läßig, Li Lorian und Carlos Franke Inszenierungspraktiken im Objekttheater mit Bilderkennungsmechanismen. Sie hoffen dabei nicht nur Neues über Algorithmen zu lernen, sondern auch neue Erkenntnisse und Vorgehensweisen für das Objekttheater zu gewinnen.

Blog-Dokumentation des Residenz-Teams


Die Forschungsresidenz 2020 wurde realisiert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Developed during the Schaubude residency 2019, this research project by Dohi Moon and Bjoern Erlach aimed at exploring how Human Computer Interaction design (HCI) can go wrong when engineers try to make machines more relatable to humans.

Building a robot lamp

With “Clippy Embodied” the artists wanted to bring a Clippy into an old fashioned office space and give it control over its environment.

Blog Residency Team

In collaboration with Heinrich-Böll-Stiftung
Funded by THEATERPREIS DES BUNDES

Alina Weber and Sven Björn Popp (virtuellestheater, Berlin) + Kathia von Roth and Torben Spieker (Spieleberatung, Hamburg)

Mentor: Christian Heller/plomlompom

»Taking Pepe as an example, we’ll ask ourself and the holy internet how Memes as virtual objects are bearing history, emotions and perceived realities« (Kathia von Roth)

Interview mit dem Forschungsteam

Wikipedia-Info zum Internet-Phänomen Pepe, der Frosch

Mit: Larissa Jenne, Salomé Klein, Alexander Hector
Mentor: Helge-Björn Meyer

das REBELL_boy, 2017
»REBELL_boy is a spiky character; he gets worked up. We’ve drawn him out and now that he’s here, we want to get under his skin and find out what he looks like inside.«

Blog-Dokumentation, Trailer:

Mit: Daniel Huber, Alessandro Maggioni und Tinka Legvart
Mentorin: Sandy Schwermer

Blog-Dokumentation

Videos und weitere Eindrücke des Augmented-Stage-Experiments LUDWIG, ein Mix aus Sensoren, weichen Materialien und Improvisation, sind auf dem Blog des Residenzteams BADABOOMBERLIN zu sehen.

Im Mai 2020 hat die Schaubude Berlin zusammen mit FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart und Westflügel Leipzig die »Allianz internationaler Produktionszentren für Figurentheater» gegründet. Die drei größten Häuser für freischaffend produziertes …
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Spielplan

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