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Ausstellungen

Neben dem Bühnenprogramm kuratieren wir Ausstellungen im Foyer und in den Schaufenstern der Schaubude. Die bildkünstlerischen, thematischen Positionen wechseln zwei bis vier Mal jährlich. Sie sollen den Stadtraum beleben: als offenes Kunstangebot für unser Publikum, für Passant*innen, für den Kiez.

Weak Transmission, Eröffnung am 3. November 2020, Foto: Tim Spooner
Lautaro Bianchi: Walk Among in den Schaufenstern der Schaubude, Herbst 2019
Stillrebell!ion von Larissa Jenne, Salomé Klein und Alexander Hector, Winter 2017

Tim Spooner, Großbritannien
Eröffnung im Rahmen von Theater der Dinge 2020: Künstliche Körper (3.—10. November 2020).

Eine Spezies zerbrechlicher Körper lebt ihre Existenz aus. Diese Tiere gestikulieren, versuchen etwas, scheitern und verändern sich.

Foto: Schaubude Berlin
Foto: Schaubude Berlin

Von: Tim Spooner
Animationen: Matthew Robins
Koproduktion mit: Westflügel Leipzig

Eine Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Menschen, ein Video und eine Sprachnachricht zur Ausstellung finden sich auf unserem Blog theaterderdinge.com.

Eine Raumzeit-Installation aus chaotischen Algorithmen

Gonzalo Barahona, Chile/Berlin
März bis Ende Oktober 2020 (verlängert)

Die Ausstellung zeigt eine Sequenz handgemachter 3D-Modelle, die Zeit und Bewegung simulieren. Sechs Fliegen zeichnen in den Raum eine imaginäre Zeitachse: Es entsteht der Eindruck einer einzelnen Fliege, die von einem Fenster zum nächsten fliegt und dabei sogar einen Quantensprung durch die Wand schafft. Mind the gap! Erst durch den räumlichen Abstand zwischen den Skulpturen ist der Eindruck von Bewegung und Zeit möglich.

Making-of-Video

Inspiriert von 3D-Modellen hat der Künstler mit seinem eigenen Nervensystem die polygonbasierte Geometrie von Digitalobjekten in willkürliche Formen übersetzt. Die sechs Fliegen der Sequenz bestehen aus 3D-Filamenten bzw. Hohlräumen und bilden eine komplexe Webstruktur, die aus Linien und Knoten besteht.

Die Art und Weise, wie sie sich einzeln ausbreiten und verbinden, ist nicht steuerbar, da das Material je nach Temperatur, Handbewegung und Gewicht selbst entscheidet. Trotz der lokalen Unterschiede in der Struktur ähneln die resultierenden Hauptformen derselben Fliege mit denselben anatomischen, morphologischen Eigenschaften. Die Fliegen sind tatsächlich mehr leerer Raum als festes Material. Paradoxerweise sind die Leerstellen ein wesentlicheres „Konstruktionsmaterial“ als das Material selbst.

Der Schaffensprozess der Skulpturen beruht auf dem Prinzip emergenter Phänomene – komplexe, selbstorganisierte Geometrien, die in der Natur, vom Schleimpilz bis zur Struktur schwarzer Materie im Universum, überall zu finden sind: ein ungeplantes Netzwerk ohne Zentrum, ohne Hierarchie und ohne Autor.

Lautaro Bianchi, Argentinien
September 2019 bis Januar 2020

Lautaro Bianchis Bilder zeigen Tunnel. Introspektive Zustände. Verfremdete Umrisse, die sich auf dem Wasser fortbewegen und in einem Rahmen landen, der einem Augapfel mit flackernder Iris gleicht. Eine Spiegelung als »Raum-Zeit-Eingang«.

»Ich halte dieses Fantasiebild, diese Angst vor der Transzendenz oder dem Schwierigen, fotografisch fest.«

Interview mit Lautaro Bianchi und eine Review von WALK AMONG auf dem Schaubude-Blog

Larissa Jenne, Salomé Klein, Alexander Hector

Dauer: Oktober—Dezember 2017

Die Foyer- und Fensterausstellung gab mit Fotografien, Videos und Objekten einen Einblick in die Arbeit der Künstler*innen der Schaubude-Forschungsresidenz 2017 »das REBELL_boy«.

»Es lebt in unserem Innern. Es ist haarig und es regt sich. Wir haben es hervorgelockt. Jetzt, wo es da ist, wollen wir in seiner Haut weitergehen. Uns interessiert an der Rebellion, die nach außen wirkt, die sich im öffentlichen Raum reibt und ihn verändert, eher der innere Prozess, der ihr vorausgeht. Macht eine Gesellschaft, die Rebellion adaptiert und als gut kontrollierbaren Lifestyle integriert, diesen inneren Prozess wirkungslos? Wogegen rebellieren wir? WIR SUCHEN WEITER.«

Blog-Dokumentation, Trailer:

Bis 30.11. Video on Demand DIE DEATHCLEANER von Kaufmann & Co. /// 27.11. 20:00 Uhr Live-Stream der Projektpräsentation HORROR VACUI von Anna Kpok /// 29.11. 20:00 Uhr Online-Gespräch BLICK ZURÜCK NACH GAZA mit Filmriss Theater Berlin und Jamal …
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Im Rahmen von Theater der Dinge 2020 wurde WEAK TRANSMISSION von Tim Spooner im November eröffnet. Trotz vorübergehendem Lockdown ist die Ausstellung in den Fenstern der Schaubude - und auf unserem Festivalblog - zu sehen!
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Das Bundesnetzwerk flausen+ kooperiert mit dem Fonds Darstellende Künste und unterstützt im Rahmen des Förderprogramms #TakeCareResidenzen freischaffende Künstler innen. Als Verbundsmitglied begleitet die Schaubude Berlin folgende Künstler innen bei …
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Spielplan

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